Degorgieren

Trennen der Hefe und einstellen des Restzuckers beim Sekt aus Flaschengärung. Die Hefe, die sich beim Rütteln in den Flaschenhals absetzt hat, wird vom Sekt getrennt. Die Verlustmenge wird mit Sekt wieder aufgefüllt. Mit der Versanddosage wird die Restsüße des Sektes eingestellt. Anschließend wird die Flasche verschlossen.

Dekantieren

Abgießen einer Flüssigkeit, um sie vom Bodensatz  (Depot) zu befreien. Insbesondere bei älteren französischen Rotweinen (etwa ab fünf Jahren Flaschenlagerung) oder bei Portweinen setzt sich oft ein Niederschlag am Flaschengrund ab, der nicht mitserviert werden soll. Man füllt daher den Wein vorsichtig von der Flasche in ein anderes Gefäß (Krug oder Karaffe) um. Das Umgießen sollte etwa zwei Stunden vor dem Servieren und direkt im Keller erfolgen, um Aufschütteln des Depots zu vermeiden. Das Dekantierkörbchen, in dem die Flasche schräg liegt, verwendet man zum Servieren von nicht dekantierten Weinen, die ein Depot aufweisen.

Domäne

In Deutschland ein landwirtschaftlicher Betrieb in Staatsbesitz.

Dornfelder


Der Dornfelder ist die erfolgreichste deutsche Neuzüchtung bei den Rotweinsorten.
Seine Ursprünge führen nach Württemberg, in den Ort Weinsberg. August Herold züchtete dort 1955 den Dornfelder. Dazu kreuzte er die Sorten Helfensteiner (eine Kreuzung aus Frühburgunder und Trollinger) und Heroldrebe (eine Kreuzung aus Portugieser und Limberger).

Die Weine sind tiefrot bis schwarzrot. Der Dornfelder liefert fruchtige, gehaltvolle Weine mit einem Bukett, welches an Himbeeren und Brombeeren erinnert.
Oft wird der Dornfelder im traditionellen Holzfass oder im Barrique ausgebaut, wodurch die Tanninstruktur des Weines mehr betont wird.

Durchgegoren

Wein, der keine Restsüße mehr enthält, da der gesamte vergärbare Zucker bei der Gärung in Alkohol umgewandelt wurde. Bei gleichzeitig hohem Säuregehalt schmecken durchgegorene Weine oft recht hart und bissig, da ihnen die Abrundung durch Restsüße und/oder hohen Alkohol fehlt.

   
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